Antworten auf verletzende Kommentare

Weil uns einige Kommentare von anderen Fans erreichten (auf diesem Blog und auch auf Denise’s Facebook-Seiten), die unser Vorgehen kritisieren, wollen wir uns dazu nochmal allgemein äußern, in der Hoffnung, dass dieser Hass aufhört:

Hallo Sarah, Bine und Kirsten und alle anderen,
Gleich zu Anfang: Unglaublich, dass uns auf Facebook vorgeworfen wurde, wir hätten irgendwas mit der NPD oder mit Rechtsradikalen zu tun, weil irgendwer ein Bild auf unserer Seite gepostet hat, das von der Satire(!)-Seite „Arbeitskreis der Vorsitzenden der Arbeitskreise der NPD“ geteilt wurde. Seitdem ruft die anschuldigende Person dazu auf, unsere Veranstaltungsseite auf Facebook zu melden. Das hat uns echt die Sprache verschlagen.

Davon mal abgesehen – die anderen Kommentare von anderen Fans waren auch schon hart genug.
Es macht uns traurig, dass ihr uns so hart angreift. Gerade, wenn ihr unsere Gefühle grundsätzlich verstehen könnt oder sogar selber kennt – warum … ? Es ist schön für euch, wenn ihr persönlich so gut über diese Zeit damals hinweggekommen seid. Uns geht es eben anders damit und wir bitten euch, das auch zu respektieren. Natürlich wollen wir mit dem Gedenken und diesem Blog nicht für alle Take That Fans auf dieser Welt sprechen – wie auch, das würden wir uns nie anmaßen. Wem es anders geht als uns, der muss sich ja nicht daran beteiligen. Doch für uns ist das einfach wichtig, dass es dafür auch eine öffentliche Wahrnehmung gibt und deswegen wollen wir das machen. Und wie ihr seht wird das in Dresden nicht nur ein kleines Grüppchen sein. Es haben ja schon mittlerweile 150 Leute auf Facebook zugesagt.

Eine Sache haben einige wohl auch missverstanden: Wir betrauern nicht Take That (die gibts ja natürlich wieder und von denen ist auch zum Glück! niemand gestorben). Sondern wir wollen an das Leid erinnern, das der 13. Februar 1996 vielen zugefügt hat. Daran ändert auch die Reunion nichts. Es war einfach ne schwere Zeit und wir wollen nicht, dass die in Vergessenheit gerät.

Eins verstehen wir nicht: Einerseits werft ihr uns vor, sinnlos an der Vergangenheit festzuhalten, es wäre ja schon sooo lange her, und andererseits sagt ihr, dass wir lieber der Opfer von 1945 gedenken sollen. Aber mit denen haben wir überhaupt nichts zu tun! Was sind das für Leute, die den Schrecken von vor fast 70 Jahren immer noch nicht verwunden haben? (Sind DAS nicht eher Leute, die was mit der NPD zu tun haben?)
Lisas Oma war froh, als die Bomben fielen, denn dadurch konnte sie nicht mehr abtransportiert werden. Und so ging es noch 200 anderen Juden. Ihr Leben wurde durch das Bombardement gerettet!

Ob der 13.Februar nun also ein Tag des Trauerns oder des Feierns ist – da scheiden sich die Geister. So pauschal lässt sich das nicht beantworten, es gibt einfach unterschiedliche Meinungen. Ihr sagt, man müsste eher Robbies Geburtstag feiern – könnt ihr ja machen, die beiden Sachen schließen sich nicht aus. Aber wir begehen den Tag eben auf unsere Weise, durch ein würdiges, stilles Gedenken.

Lasst uns das bitte einfach in Ruhe machen, wir stören doch keinen.