Ein erster Schritt

Viele Menschen haben am 13. Februar gelitten. Daran wird erinnert und das finden wir auch gut. Doch nicht nur an der Bombardierung Dresdens, sondern auch an der Auflösung von Take That am 13. Februar 1996 haben unzählige gelitten oder auch ihr Leben verloren. Auch an ihr Leid muss erinnert werden, besonders an diesem Tag. Für ein würdiges Gedenken an ALLE Opfer des 13. Februar!


6 Antworten auf „Ein erster Schritt“


  1. 1 Eva 03. Februar 2013 um 22:40 Uhr

    Zum Eintrag weiter unten, der Tag würde nur zum Gedenken an einen selbstverschuldeten Fliegerangriff „verwendet“: 1945 war der Krieg fast vorbei, die Zivilbefölkerung hat sicherlich keinen Angriff provoziert, und die Engländer und Amerikaner haben die Zerstörung der ganzen Stadt ausgeführt, damit Deutschland auch ja wirklich am Boden ist. 25.000 Menschen sind dabei umgekommen, tausende mehr haben alles verloren, und ihr drückt hier ein Tränchen aus dem Knopfloch wegen einer BOYBAND?! Da brech ich doch ins Essen! Weiber, die sich wegen so ner Grütze selbst die Lichter ausknipsen, wissen gar nicht, wie wertvoll das Leben ist, und wie gut es ihnen eigentlich geht, schön daheim im warmen Bettchen mit drei Mahlzeiten am Tag, und das größte Problem ist, dass ein paar englische Jungs sich gegenseitig nicht mehr liebhaben… Ihr habt doch wohl alle den letzten Schuss nicht gehört…

  2. 2 Angelika 04. Februar 2013 um 1:51 Uhr

    Toll, dass endlich jemand angefangen hat, diese Sache öffentlich zu machen. Ich bin im Herzen bei euch und wünsche euch viel Durchhaltevermögen!

  3. 3 rRrRrandaleRio 04. Februar 2013 um 18:17 Uhr

    Niemals wird es wieder so werden, wie es war…

    Blumentopf – 6 Meter 90!!

  4. 4 Sven 05. Februar 2013 um 15:02 Uhr

    @ Eva:
    Lies doch mal den offenen Brief. Da geht es doch genau darum. Es gibt nun mal viele Generationen, die alle Schreckliches durchmachen mussten. Warum kann man nicht gemeinsam gedenken? Sind die einen Toten weniger wert als die anderen? Wer darf entscheiden, wessen Leid gerechtfertigt ist und wessen nicht? Ich dachte, wir leben in einer Demokratie! Und Eva, ich glaube du weisst nicht, wie wertvoll diese ist! Denn die Welt, in der die einen weniger wert sind als andere gab es schonmal… Am Anfang fand ich die Geschichte um das Take-That-Gedenken auch etwas befremdlich, aber diese Frage, die es aufwirft finde ich wirklich wichtig! Liebe Eva, bitte denk nochmal drüber nach.

  5. 5 icke 07. Februar 2013 um 10:07 Uhr

    „Wir fanden sie im Garten neben dem Hibiskus,
    ein weiteres Opfer des Boygroupfanatismus!“

    Never forget – Lasst uns am 13.02. würdevoll vor der Frauenkirche Gedenken.

  6. 6 sarah 10. Februar 2013 um 14:24 Uhr

    Ich bin Take That Fan seit 1994 und ich habe sehr gelitten am 13.02.1996. Ich bin weiterhin Fan geblieben.
    Das was diese Fans von sich geben, ist eine Beleidigung für alle Take That Fans, die ich kenne! Und erst recht für die Opfer und Hinterbliebenen der Bombardierung!
    Nicht mal in England, dass Heimatland der Band, gibt es einen Gedenktag, sollten nicht dort mehr Selbstmorde (‘Opfer’) gezählt worden sein? Ich konnte auch nach Recherchen im Internet keinen einzigen Namen eines Selbstmordopfers finden, dass sich wirklich wegen der Trennung umgebracht hat. Damit möchte ich nicht tatsächlich stattgefundene Selbstmorde relativieren oder verharmlosen nur sollte man bedenken, dass die Anzahl der Selbstmorde 1996 und 1997 statistisch sogar rückläufig war.

    Sollte man alle Fans an sich als Opfer sehen , kann ich selbstverständlich nachvollziehen das es damals eine schwere Zeit für uns war. Bitte denkt jedoch auch daran, dass es zum Erwachsenwerden gehört, zu lernen wie man mit Enttäuschungen im Leben umgeht und diese verarbeitet.
    Letztendlich haben Take That sich 2005 wiedervereint, ich war seitdem auf vielen Konzerten in Deutschland und England, habe tolle Frauen kennengelernt, die genau so denken und fühlen wie ich. Den 13. Februar belächel ich inzwischen und denke an schöne Momente mit der Band zurück und freu mich schon auf ein neues Album dieses Jahr.

    Meine Gedanken gelten den Bombenopfern Dresdens, über 6000 an einem Tag, darunter Frauen und Kinder, unschuldig!

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